Festspielsommer 2021

Sommernachtstraum

Mit der Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847) nach dem gleichnamigen Schauspiel „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare (1564 – 1616)

Die beiden vielseitigen Schauspieler Anna und Malte Arkona treffen dabei auf die Solistinnen der Festspiele, Jessica Eckhoff (Sopran) und Vanessa Maria Looss (Mezzo). Begleitet werden sie von dem herausragenden Ensemble CHAARTS, sowie den Frauenstimmen unseres Festspielchores. Erleben Sie gemeinsam mit diesen herausragenden Künstler*innen einen unvergesslichen Sommernachtstraum und werden Sie hineingesogen in die Elfenwelt Shakespeares. Otto Beckmann hat neue Texte für diesen Abend geschrieben, die Intendant Alexander Warmbrunn in Szene setzt. Wolfgang Renz hat die Orchesterfassung für Chaarts bearbeitet. Hier trifft die spitzige Komödie von Shakespeare auf die bezaubernde Musik des jungen Mendelsohn – einfach ein Sommernachttraum.
14.8.
Samstag 20:00 Uhr Ticket kaufen
Mit der Musik von Felix Mendelssohn-Bartoldy (1809-1847)
Ouvertüre Ouvertüre (op. 21; MWV)
Schauspielmusik (op. 61; MWV)

Textvorlage nach William Shakespeares (1564 – 1616) Komödie „Ein Sommernachtstraum“.

Anna-Maria Arkona / Schauspielerin
Malte Arkona / Moderator & Schauspieler
Jessica Eckhoff / Sopran
Vanessa Maria Looss / Mezzo
Ensemble CHAARTS
Frauen-Festspielchor

Choreinstudierung: Sabine Layer
Orchester-Arrangement: Wolfgang Renz
Textfassung: Otto Beckmann
Szenische Einrichtung: Alexander Warmbrunn

im Oberhofenpark – bei schlechtem Wetter in der Stadthalle

Diese Veranstaltung findet statt im Rahmen des Jubiläums „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Malte und Anna-Maria Arkona

Malte Arkona ist einem breiten Publikum bekannt geworden als TV-Moderator der Kultsendung "Tigerenten Club" (ARD/KiKa). Zudem führt er durch das größte deutsche TV-Schülerquiz "Die beste Klasse Deutschlands" (ARD/KiKa). Seine Synchronstimme war in einigen Kinoproduktionen zu erleben, z.B. als „Turbo“ im Hollywood-Blockbuster „Turbo - Kleine Schnecke, großer Traum“. Klassische Musik ist Maltes Leidenschaft. Als Sprecher und unkonventioneller Musikvermittler tritt er regelmäßig in den größten Klassik-Konzertsälen Deutschlands, der Philharmonie Luxemburg und dem Wiener Konzerthaus auf. Er stellt seine Fragen Klassik-Größen in verschiedenen Konzertreihen von Köln bis Leipzig und Hamburg bis München. So „musste“ Lang Lang schon Maltes Frage beantworten, was er denn mache, wenn er mal keine Lust hätte zu üben, die Labèque-Schwestern durften ihre farbig markierten Noten erklären und Maestro Lorin Maazel sprach mit ihm über die Aktualität von Mozarts Musik und Yoga am Flughafen. Inzwischen gewann Malte bereits drei ECHO Klassik (2013, 2014 und 2015) für Hörspiele. Sein Komiktalent lebt Malte regelmäßig in Theaterproduktionen aus, z.B. als „Knusperhexe“ in der Münchner Inszenierungen von „Hänsel und Gretel“ oder als Papageno in der herausragenden Kinderzauberflöte der Staufer Festspiele, bei der er 2000 Kinder restlos begeisterte. An diesem Abend wird er gemeinsam mit seiner Schauspielkollegin und Ehefrau, Anna-Maria die Figuren des Sommernachtstraums lebendig werden lassen.

Jessica Eckhoff

Die in Kirchheim unter Teck geborene Sopranistin Jessica Eckhoff studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg i. Br. bei Prof. Ingeborg Möller. Meisterkurse absolvierte sie während ihres Studiums bei Werner Hollweg, Renato Capecchi und regelmäßige Kurse zum Studium des Belcanto bei Byblis Tempesta in San Remo. Bereits als Studentin erhielt sie ihr erstes Gastspiel bei den Internationalen Ludwigsburger Schlossfestspielen. 1998 folgte das Festengagement am Schleswig-Holsteinischen Landestheater in Flensburg. Gastspiele führten sie u.a. an das Staatstheater Oldenburg, an das Theater Augsburg, an das Theater Hof und zu den Heidelberger Schlossfestspielen. Als fester Bestandteil der Staufer Festspiele begeistert sie seit 2006 in den weiblichen Hauptrollen als Christel (Der Vogelhändler), Annina (Eine Nacht in Venedig), Adele (Die Fledermaus), Ottilie (Im weißen Rössl), Arsena (Der Zigeunerbaron), Pamina (Die Zauberflöte) und Gretel (Hänsel und Gretel). 2021 wird Jessica Eckhoff dort Léhars Lustige Witwe singen. Zudem präsentiert sie ihrem Publikum verschiedene Bühnenshows wie ihr Programm Glanzlichter oder Hommage an Barbra Streisand als Eigenproduktion. Ihre Liebe zum Musical und zur Pop- und Jazzmusik ist seit den ersten Gesangstunden wichtiger Bestandteil ihrer musikalischen Entwicklung. In ihrer Gesangschule gibt sie ihre Erfahrungen somit in allen Stilrichtungen an Gesangschüler weiter.

Vanessa Maria Looß

Die Mezzosopranistin Vanessa Maria Looß studierte Master Gesang an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart bei Natalie Karl. Weitere wichtige Impulse erhielt sie u. a. bei KS Matthias Klink, KS Inge Borkh, Prof. Margreet Honig und KS Helene Schneiderman. Im Musicalgesang arbeitete Sie mit Prof. Noelle Turner. Bereits mehrmals war sie bei den Staufer Festspielen zu erleben. Sie sang die Partie des Hänsel in Humperdincks "Hänsel und Gretel", die 2. Dame in Mozarts "Die Zauberflöte" und Jette in Carl Zellers Operette "Der Vogelhändler".

Des Weiteren verkörperte sie La Ciesca in Puccinis "Gianni Schicchi" im Wilhelmatheater Stuttgart, gab den 3. Knabe in "Die Zauberflöte" im Stadttheater Lindau und sang im Rahmen einer Meisterklasse Cherubino in "Le Nozze di Figaro" in Freiburg. Zudem ist Vanessa Maria Looß als Konzertsängerin tätig und bei Galas und Liederabenden als Solistin zu hören.

Otto Beckmann

Geboren 1974 in Wien. 1996-2000: Schauspielstudium „August Everding Theaterakademie“ in München, Gast am Residenztheater München, Zusammenarbeit mit der Filmhochschule HFF München. Seit 2000 Tätigkeit als freier Schauspieler für Theater, Film und Fernsehen im ganzen deutschen Sprachraum. Arbeitet auch als Bühnenautor. Er ist mit den Staufer Festspielen seit seinem Engagement bei den Festspielen in der Produktion „Im Weißen Rössl“ verbunden.

CHAARTS

CHAARTS ist das «wahrscheinlich grösste Streichquartett der Welt». 2010 in der Schweiz gegründet, lädt CHAARTS nach Vorbild von Claudio Abbados Lucerne Festival Orchestra Mitglieder international erfolgreicher Streichquartette und Kammerensembles, Solisten, Konzertmeister und Solobläser aus führenden europäischen Orchestern ein. In Besetzungen von 8 bis 40 Spielern, wirken bei CHAARTS Streicher u.a. des casalQuartetts, Galatea-Quartetts, Kaleidoscope-Quartetts, Carmina-Quartetts, Julia-Fischer Quartetts, Gémeaux-Quartetts, Stradivari-Quartetts, sowie Bläser der Berliner und Wiener Philharmoniker, der Akademie für Alte Musik Berlin, des Opernhauses Zürich, der Tonhalle Zürich, des Orchesters des Bayerischen Rundfunks, des SWR-Sinfonieorchesters, der Camerata Salzburg und des Mahler Chamber Orchestra mit.
Aargauer Zeitung
CHAARTS ist mit grossem Erfolg mit weltberühmten Musikern wie Martha Argerich, Vilde Frang, Ian Bostridge, Giovanni Sollima, Mischa Maisky, Roby Lakatos, Fazil Say, Regula Mühlemann und den King’s Singers aufgetreten. Enthusiasmus, Erzählfreude und prickelnde Intensität sind ein Markenzeichen von CHAARTS. Neben klassischen Werken, von der Kammermusik bis zur Sinfonie, wird auch Musik aus Pop und Rock, Tango und Weltmusik mit Unbedingtheit und Leidenschaft interpretiert. Bisher sind bei SONY Classical drei CD-Produktionen erschienen, die international auf grosse Resonanz stiessen, so erhielt das Album «op.2» etwa einen Diapason d’Or 2018. Ein im Zusammenhang mit der Aufnahme des Beethoven Violinkonzertes entstandenes Musik-Video wurde mit einem der weltweit wichtigsten Preise, der Gold World Medal des New York Film-Festival 2017 beehrt.

Die letzte Produktion «Beyond Words», bei Berlin Classics erschienen wurde zum Top-Seller des Frühjahrs 2021 und stürmte auf Platz 1 der Klassik-Charts im deutschsprachigen Raum und erreichte unter allen veröffentlichten Musik-Alben den 8. Platz.

 Besetzung CHAARTS
Flöte: Maximilian Randlinger
Oboe: Barbara Stegemann
Klarinette in A: Nemorino Scheliga
Horn in E: Tomas Gallart
Fagott: Rui Lopes
2 Violinen: Flavia Grubenmann, Alexander Sitkovetsky
Viola: Tobias Noss
Violoncello: Andreas Fleck
Kontrabass: Lars Schaper